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erstellt am: 11 Apr, 2022

Fußballwoche zwischen Lust & Frust

Folgt der Heimpleite gegen den SC Freiburg ein Rekord-Fußballfest?

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Diese sportliche Lebensweisheit ist aktuell bei Eintracht Frankfurt Gesetz. Der dünnen Nullnummer gegen den Tabellenletzten Fürth folgte ein Europapokal-Spektakel gegen den FC Barcelona (1:1 vor 48.000 begeisterten Fans) und drei Tage später vor gleichgroßer Kulisse eine frustrierende 1:2-Heimniederlage gegen den SC Freiburg, die wohl das „nationale Ausscheiden“ aus dem Euro-League-Wettbewerb 2022/23 bedeutet. Bundesliga-Platz 9 (39 Punkte) und fünf Zähler Rückstand auf Platz 6 und 7 sind aufgrund der Vielzahl besser platzierter Teams und bei nur noch fünf Saisonspielen kaum aufholbar.

Glasner kämpferisch: „Noch sind wir dabei“

Die einzige Chance auf weitere Europapokal-Highlights in der kommenden Spielzeit ist also ein Weiterkommen im Viertelfinal-Rückspiel beim FC Barcelona (Donnerstag, 14.4./21.00 Uhr). „Wir brauchen uns nicht über Europa nächstes Jahr zu unterhalten. Noch sind wir im Wettbewerb dabei. Wenn wir den gewinnen, brauchen wir uns über Platz 6 nicht zu unterhalten“, gab sich Eintracht-Trainer Glasner nach dem unglücklichen 1:2 gegen Freiburg kämpferisch. Was soll er auch anderes tun?

Ein Spiel, dass Hoffnung macht: Beim 1:1-Hinspiel gegen den FC Barcelona waren die Eintracht-Profis den prominenten Stars des fünffachen Champions-League-Siegers (re.-unten: Kapitän Martin Hinteregger im Zweikampf gegen Pierre-Emerick Aubameyang) mehr als nur ebenbürtig. International ist die Eintracht Frankfurt weiterhin auf Europapokal-Erfolgskurs.

Seit vier Pflichtspielen ohne Sieg

Doch die Aufgabe in Barcelona, vor wahrscheinlich 98.000 Fans gegen den aktuellen Tabellenzweiten der spanischen La Liga wird Glasner und seinem Team alles abverlangen. Drei Spiele innerhalb von nur acht Tagen, eine Mannschaft, die ihre zahlreichen klaren Torchancen nicht kaltschnäuzig genug ausnutzt und zuletzt gegen Freiburg auch noch maximales Pech bei zwei VAR-überprüften Abseits-Toren (Lindström und Kamada) hatte, sind keine mentalen „Pusher“, die dieses einsatzfreudige Eintracht-Team aktuell dringend benötigt.

Mit 35.000 Frankfurter Fans im Rücken?

Dieser „Push“ könnte von den geschätzten 35.000 Eintracht-Fans ausgehen, die mutmaßlich im größten Stadion Europas zugegen sein werden. Zudem könnte dem prominenten Gegner bei diesem Duell jenes Quäntchen Motivation fehlen, welches so ein „Endspiel“ entscheiden kann. Im Gegensatz zu Eintracht Frankfurt hat der FC Barcelona die UEFA-League-Qualifikation für das kommende Jahr tabellarisch bereits ziemlich sicher und steht aktuell sogar recht stabil auf einem Champions-League-Platz. Ein Ausscheiden am Donnerstagabend wäre für die Katalanen – im Gegensatz zum Glasner-Team kein KO-Schlag.

Ein Spiel zum Vergessen: Beim 1:2 gegen Freiburg standen nicht nur störende Klima-Chaoten (fesselten sich an die Torpfosten“) im Weg. Zwei Abseits-Tore, ein Pfostenschuss und kapitaler Fehlpass sorgten mutmaßlich für das „nationale“ Europapokal-Aus in dieser Saison.

Fehlpässe vermeiden – Torchancen ausnutzen

Damit Barcelona nicht zur europäischen „Endstation“ für Eintracht Frankfurt wird, muss bei diesem Auswärtsspiel jedoch vieles besser werden als in den Spielen gegen Fürth (0:0) und Freiburg. Fehlpässe, wie sie Ndicka vor dem 0:1 des Freiburgers Grifo spielte und leichtfertig vergebene Torchancen, wie von Lindström und Borré gegen Fürth aber auch Sow beim Hinspiel gegen Barcelona, müssen am Donnerstag eiskalt genutzt hinter Barca-Keeper ter Stegen einschlagen. Dumme Fouls, wie das von Tuta im Hinspiel (Gelb-Rot-gesperrt) dürfen nicht vorkommen und der Glauben an das Weiterkommen nie verloren gehen.

Gelingt dies, wird der 14.April 2022 als ein historischer Fußballabend in der Geschichte der Frankfurter „Adler“ eingehen, gefeiert von der wahrscheinlich größten Auswärts-Fankulisse aller Eintracht-Zeiten.  Jochen Golle

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