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erstellt am: 13 Dez, 2019

Verloren und doch weiter

Trotz des zwischenzeitlichen 2:1-Führungstreffers von Kamada, verlor Eintracht Frankfurt sein letztes Gruppenspiel der Europa-League gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten Vitoria Guimarães vor 47.000 enttäuschten Fans mit 2:3. Foto Moni Pfaff

Trotz Heimpleite weiter in Europa

Aber was ist mit der Eintracht los?

Eintracht Frankfurt ist mit viel Glück in die K.o.-Runde der Europa League eingezogen, obwohl die Truppe von Trainer Andi Hütter das letzte Gruppenspiel gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten Vitoria Guimarães vor ausverkauftem „Frankfurter Haus“ mit 2:3 verlor. Nur durch die Schützenhilfe des FC Arsenal (2:2 nach 0:2 in Lüttich) reichte es für das Weiterkommen. In der Bundesliga wartet am kommenden Sonntag in Gelsenkirchen der FC Schalke 04 und dann eine weitere Englische Woche.

Jetzt droht ein “Hammer-Los”

Verloren und dank doch glücklich über das Erreichen der KO-Runde. „Das Spiel war nicht das Gelbe vom Ei, wir haben uns nicht mit Ruhm bekleckert“, erklärte Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter nach der Niederlage im letzten Gruppenspiel der Europa League gegen Vitoria Guimarães selbstkritisch aber auch erleichtert. Als Gruppenzweiter hinter Arsenal steht die SGE zum zweiten Mal nacheinander in die K.O-Phase. Anders als in der vergangenen Saison und Platz 1 nach der Gruppenphase warten auf die „Adler“ diesmal mit einem Gruppenersten oder einem Drittplatzierten der ebenfalls abgeschlossenen Champions-League-Gruppenphase ausschließlich potenzielle Hammer-Gegner. In der am Montag bereitstehenden Lostrommel liegen u.a. namhafte Gegner, wie Vorjahres CL-Halbfinalist Ajax Amsterdam, die von Frankfurt in der der Vorsaison besiegten Inter Mailand, Benfica Lissabon, sowie der FC (RB) Salzburg, FC Sevilla, Celtic Glasgow, FC Porto oder Manchester United.

Hütter: „Extrem langer Weg“

„Das Wichtigste ist das Weiterkommen, aber insgesamt war das Spiel sehr, sehr schwach“, analysierte Eintracht-Abwehrchef Hasebe selbstkritisch. „In der zweiten Halbzeit hat die Verunsicherung überwogen. Wir haben auch nicht gut verteidigt“, resümierte Hütter. Nachdem es dennoch gereicht hat, sei ihm ein Stein vom Herzen gefallen. „Seit Juli liegt ein langer Weg hinter uns. Unser Ziel war es, weiterzukommen. Das haben wir geschafft“, spielte der Eintracht-Coach auf die extrem vielen Pflichtspiele seiner Mannschaft an, die aufgrund des katastrophalen Bundesliga-Finales im Mai erst die CL-Qualifikation, anschließend die direkte Euro-League-Qualifikation verspielte und deshalb viele zulätzliche internationale Pflichtspiele absolvieren musste.

Im 20. und letzten Europa-League-Spiel der Eintracht in diesem Jahr hatten da Costa (31. Minute) und Daichi Kamada (38.) am Donnerstag das 0:1 durch Rochinha (8.) bis zur Pause in eine 2:1-Führung verwandelt. In einer seitens der Gastgeber äußerst schwachen Endphase der Partie drehten die portugiesichen Gäste durch die Tore von Musrati (85.) und Marcus Edwards (87.) ihrerseits nochmals die Partie. Dieser Erfolgswille des portugisischen Tabellenfünften verdient respekt, weil Guimarães schon vor Anpfiff aus dem Wettbewerb ausgeschieden war.

Jetzt müssen Buli-Punkte her

Adi Hütter wirkt derzeit ein wenig ratlos, zumal seine Mannschaft seit dem grandiosen 5:1-Heimsieg über Bayern München seit 5 Bundesliaga-Spielen sieglos ist und nach 4 Pleiten gegen Augsburg, Freiburg, Wolfsburg und Mainz auch zuletzt beim 2:2-Heimremis gegen Hertha BSC nicht überzeigen konnte. Bis zur Winterpause will Hütter „noch möglichst viele Zähler“ in den drei anstehenden Spielen beim FC Schalke 04 (Sonntag), zu Hause gegen Köln (kommenden Mittwoch) und zum Jahresausklang beim Aufsteiger SC Paderborn holen. Sein Team muss also nochmals an die physischen Grenzen gehen, die aufgrund der Vielzahl an Spielen offenbar bereits überschritten sind. Die Eintracht-Profis wirken ausgelaugt und müde. Das zuletzt keiner der drei nominellen Profis ins Tor getroffen hat, muss den Eintracht-Verantwortlichen zu denken geben. Dabei liegt dies wahrlich nicht am Potenzial von Pacencia, Silva und Dost, sondern eher an der keinesfalls optimalen Mittelfeld-Besetzung. Nicht auszudenken, wenn mit Daichi Kamada ein bereits abgeschriebener Profi quasi völlig unverhofft zum Leistungsträger mutiert wäre und nun sogar regelmäßig ins Tor trifft. Die Verpflichtung des immer noch nicht gesunden und fitten „Stürmer-Stars“ Bast Dost hingegen scheint im Nachhinein eher in Panik erfolgt zu sein, weshalb der auch aktuell immer noch stoisch und erstaunlich cool wirkende Fredi Bobic in der Winterpause dringend noch einen torgefährlichen Mittelfeldspieler und Mittelstürmer verpflichten sollte. Jochen Golle

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