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erstellt am: 17 Okt, 2020

Sparring-Turnier im SJF-Box Camp Gallus

Guter Boxsport in schwierigen Zeiten: Auch der stellvertretende SJF-Vorsitzende Bugdoll (re.) sah beim HBV-Sparring-Turnier als Ringrichter im Boxcamp Gallus guten Boxsport. Foto: Köksal

Erstes regionales Box-Event nach Fixierung eines strengen Hygienekonzeptes

Frankfurt. Endlich flogen auch bei den Boxsportlern wieder die Fäuste. Dank eines mit dem Hessischen Boxverband (HBV) abgestimmten Hygiene-Konzeptes und des tollen Organisationstalents von HBV-Jugendwart und SJF-Übungsleiter Servet Köksal fand am 19.September im SJF-Box- und Tischtenniscamp Gallus ein Sparringsturnier statt, das erste nach der Fixierung des nationalen und lokalen Hygienekonzepts für Boxveranstaltungen. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der SG 1877 Frankfurt- Nied.

Strenge Hygiene-Regeln umgesetzt

Das Hygiene-Konzept sah z.B. vor, die Vereine nicht zu lange vor Ort zu behalten und die Vereine, welche eine längere Anfahrt hatten, möglichst in einem Block kämpfen zu lassen. Die einzelnen Blocks bestanden jeweils aus fünf Paarungen, sodass sich permanent maximal 10 Kämpfer plus Trainer und die offizielle Ringbesetzung im Veranstaltungsraum befanden.

Nachdem Medical Check und dem obligatorischen Wiegen startete das Box-Event mit dem Duell zwischen Jan Spanberger vom BC Osthessen und Enes Kolcan, die beide einen klasse Kampf boten. Speziell Kolcan, der erst sieben offizielle Kämpfe bestritten hatte, lieferte dem erfahrenen Spanberger eine tolle Partie, Natürlich zeigte Spanberger immer wieder seine hervorragende Beinarbeit und überzeugte mit Winkelwechseln und flüssigen gekonnten Kombinationen..

Trainingsmethode „Dreier-Sparring“

Im Schwergewicht setzte der HBV ein speziell bei schweren Gewichtsklassen beliebtes „Dreier-Sparring“ (fliegend wechselnde Gegner) an, bei dem Youssef Ayari (Nied) Sofian Bizzit (Hochheim) und Fabian Rebeco Budde (WABC) im Schwergewicht ihre Fäuste kreuzten. Die relativ unerfahrenen Youssef (1 Kampf) und Fabian (2) boten abwechselnd Routinier Sofian beeindruckend Paroli und bewiesen für die Zukunft ihr sportliches Potenzial im Schwergewicht.

Frauenboxen auf Top-Niveau

Bei den Frauen und dem Nachwuchs besitzt der Hessische Boxverband viele hoffnungsvolle Talente. Das stellten speziell die Juniorinnen Mei Li Folk (GBG) und Maria Elena Avram (BC Nordend OF) unter Beweis. Beide boten ein Topsparring auf extremhohem sportlichem Niveau und machten einmal mehr Werbung für das Frauenboxen. Beide Kämpferinnen gehören schon jetzt zu den deutschen Top-Nachwuchsboxerinnen in Ihrer Gewichtsklasse.

Bei den Kadetten sind Onur Kolcan (GBG) und Shuaib Fedayee aufgefallen Onur und Shuaib haben mit starker Beinarbeit und Schlagtechniken gezeigt, dass man in der Zukunft mit ihnen rechnen muss.

Starker Hessischer Nachwuchs

Ein weiterer erwähnenswerter Kampf fand in der Juniorenklasse bis 54kg zwischen Ali Turpal (CSC) und Ali Musa Darboe (GBG) statt. Beide zählen bereits zu den hessischen   Spitzenboxern und präsentierten tolle Kombinationen, gute Beinarbeit und beeindruckende Technik. In der Klasse bis 75 Kg bewies Grigoryan Aram (KSV Kassel) sein Talent und wird – so HBV-Jugendwart Köksal – auch beim nächsten Sichtungstermin dabei sein.

In der Jugendklasse bis 75 Kg hier stand der erfahrene und bislang unbesiegte Luis Seibel (BC Marburg) dem in nur wenigen Kämpfen erprobten Engin Ucar (SG Nied ) gegenüber.  makellose Bilanz aufweist. Engin überzeugte mit guten Moves, hervorragender Beinarbeit und nutzte dieses Sparring um Erfahrung zu sammeln. Luis präsentierte seine großartige Technik aus und zeigte das er nicht umsonst zu den Besten in Hessen gehört.

Comeback im Superschwergewicht

Im Jugend-Superschwergewicht trafen Haris Vejselovic (BBA Bruchköbel) und Can Kurt (Le Boxeur FFM) aufeinander. Für Haris, der verletzungsbedingt und der Corona bedingten Kampfpause über ein Jahr nicht mehr im Ring stand, zeigte beim „Comeback“ in einer ausgeglichenen Partie bereits wieder gute Form. Er muss sich aber noch steigern, um an alte Leistungen anzuknüpfen.

Der Spaß kam nicht zu kurz

Natürlichen gibt es bei solchen Events auch immer lustige Anekdoten, über die man mit einem Schmunzeln berichten sollte. Während eines Duells im Schwergewicht wies der Trainer des Kämpfers in der Roten Ecke seinen Schützling derart lautstark an, dass der Coach in der Blauen Ecke nicht mehr zu Wort kam. Doch dessen Schützling nutzte die lautstarken Anweisungen des gegnerischen Trainers klug aus und besser um als der Kämpfer, dem diese Tipps eigentlich helfen sollten. Fazit: Nicht die Lautstärke gewinnt Kämpfe.

Die Sportjugend Frankfurt bedankt sich bei ihrem Übungsleiter Servet Kösksal (ehemaliger Hessenmeister im Weltergewicht und Bundesliga-Boxer des legendären CSC Frankfurt), sowie dem HBV und seinem Präsidenten Daniel Tischer für die perfekte Durchführung dieses Sparringsturniers im SJF-Boxcamp.

Jochen Golle

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