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erstellt am: 23 Aug, 2021

Nur 22.000 Fans im Stadion und keine Tore

Trotz einer erlaubten Maximal-Kapazität von 25.000 Fans, sahen nur 22.000 vor Ort das erste Saison-Heimspiel der Eintracht gegen den FC Augsburg. Foto: Moni Pfaff

Endlich dürfen wieder Fußballfans die Spiele der Frankfurter Eintracht im Waldstadion besuchen, maximal 25.000 gemäß politischer Order, verbunden mit einem strengen Hygienekonzept. Es gilt die 3-G-Regel (geimpft, getestet oder genesen).

Doch bereits bei der Anfahrt zum Stadion wird klar, dass der Weg zu einer Normalität ein noch sehr weiter ist. An der Isenburger Schneide gibt es rechts wie links unendlich viele freie Parklücken. Keine Staus an den sonst so frequentierten Ampeln am Forsthauskreisel und erst kurz vor dem Stadion-Haupteingang am Schwimmbad kommt so etwas wie Fußballstimmung auf.

Keine Stehplätze im Stadion

Auf dem Stadiongelände herrscht auch im Freien Maskenpflicht, obwohl Eintracht Frankfurt bereits beim Betreten erkennbar großen Wert auf die Kontrollen der 3-G-Vorschriften legt. Im Stadion selbst wirkt alles etwas ruhiger, obwohl sich die Veranstalter große Mühe geben den Ablauf so normal wie möglich zu gestalten. Eintracht-Boss Axel Hellmann findet starke Begrüßungsworte: „Wir wissen, es ist nicht einfach ins Stadion zu kommen. Trotzdem seid ihr alle da. Dafür sagen wir danke!“ Doch auch Hellmann weiß, dass längst nicht Alle da sind/waren. Die Ultras lehnen Kontingent-Lösungen kategorisch ab („Entweder Alle oder Keiner!“). Die ehemals so stimmgewaltige Westkurve (die reine Stehplatz-Tribüne wurde mit Sitzschalen ausgestattet). Keine Choreografien und organisierten Gesänge. Kurzum, es fehlt das gewisse Etwas, welches Eintracht-Heimspiele immer zu etwas besonderem machten.

Eintracht-Fans geben ihr Bestes

Dennoch muss man die anwesenden Fußballfans loben, denn sie singen die Eintracht-Hymne (Im Herzen von Europa) aus voller Kehle und feuern ihr Team – mit dem vorgeschriebenen Abstand – bestmöglich an. Doch immer wieder sieht man fragende Blicke der sitzenden Fans nach links und rechts auf die vielen Lücken, denn trotz einer Maximal-Kapazität von 25.000, haben nur ca. 22.000 Fans den Weg ins Waldstadion gefunden. Diesbezüglich ist in den kommenden Wochen bis zum nächsten Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (Sonntag, 12.09.21, 15.30 Uhr) Ursachenforschung angesagt. Eintracht Frankfurt muss ab sofort wieder um jeden einzelnen Fan kämpfen und dazu sollte auch der noch etwas kritischere Austausch mit den politischen Verantwortlichen gehören.

Sportlich hakt es im Sturm

Fehlende Offensiv-Power im Eintracht-Spiel. Speziell Neu-Stürmer Borré (Nr.19) fehlt aufgrund seiner Körpergröße die Durchschlagskraft im Sturmzentrum. Foto: Moni Pfaff

Auch sportlich ist Eintracht Frankfurt unter der Regie des neuen Cheftrainers Oliver Glasner noch in der Bringschuld. Nur ein Punkt und 2:5 Tore nach zwei Spielen (Platz 13) und das Pokal-Aus in Mannheim sind ernüchternd. Gegen den harmlosen FC Augsburg, der sein Auftaktspiel zu Hause mit 0.4 gegen Hoffenheim verloren hatte, kamen die Adler am vergangenen Samstag nicht über ein 0:0 hinaus. Trotz viel Ballbesitz wurde klar, dass speziell im Sturm – nach dem Abgang von Torjäger Silva – ein Vakuum herrscht. Neuzugang Borré passt mit seiner Größe von 1,74 cm nicht in das Eintracht-System der Vorsaison, mit schnellen Flügelläufen und hohen Flanken in den Strafraum. Zudem wirken die beiden taltentierten offensiven Mittelfeldspieler, Hauge und Lindström noch nicht fit und auch Abwehrchef Hinteregger scheint noch nicht in Bestform zu sein.

Auf Neu-Trainer Glasner wartet also noch viel Arbeit. Am kommenden Samstag geht es zur bislang ungeschlagenen aber ebenfalls offensiv limitierten Bielefelder Arminia (2x Remis, 1:1 Tore). Verlieren ist „verboten“, sonst wäre der Saisonauftakt völlig misslungen.

Jochen Golle

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