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erstellt am: 9 Nov, 2021

„Moving Spaces“ in der Corona-Pandemie

Dokumentarisches Herbst-Ferienprojekt des SJF-Teams in Sachsenhausen

Sachsenhausen. In den Herbstferien 2021 führte das JuZ Kuckucksnest unter Federführung von Amely Funke ein Projekt „Moving spaces in our city“ durch. Die Idee zu dieser Aktion entstand primär durch das vermehrte (teilweise gesetzlich bedingte) Fernbleiben der Jugendlichen in den Jugendeinrichtungen während der Corona-Pandemie. Ziel war es, herauszufinden wo sich Jugendliche Freizeit-Alternativen gesucht haben und wo sie sich aktuell im öffentlichen Raum bewegen.

Das SJF-Team wollte in dieser Form wieder (Corona-bedingt verloren gegangenen) direkten Zugang zu den Jugendlichen finden und ihre (neue) Lebenswelt wieder stärker in den Blick zu nehmen.

„Ruhe finden und „unter sich“ sein. Trotz Tristesse und fehlener Beleuchtung fühlen sich viele Sachsenhäuser Jugendliche auf „ihrem Tiroler Platz“ wohl. Fotos: Amely Funke

Beliebter Treff „Tiroler Park“

Dazu wurde mittels aufsuchender Sozialarbeit im Stadtteil Sachsenhausen mit den Jugendlichen über jene öffentlich aufgesuchten Räume gesprochen, darüber diskutiert und diese anschließend fotografisch festgehalten. Die Ergebnisse dieser Foto-Dokumentation wurden anschließend im JuZ Kuckucksnest ausgestellt. Interessante Diskussionen ergaben sich beispielsweise im eher trist wirkenden Tiroler Park. Hier, so berichteten die Jugendlichen, hielten sie sich gerne auf, um im Grünen Ruhe zu finden und gleichzeitig auch die Möglichkeit zu haben Sport zu treiben.

Kunstwerk mit Ausdrucksform oder „Schmiererei“? Sachsenhausens Gaffiti-Szene wünscht sich mehr Anerkennung.

In „Konkurenz“ zur KiTa

Außerdem berichten die Jugendliche, dass sie sich durch den Ausbau einer Kindertagesstätte im Tiroler Park „zurückgedrängt fühlen“ und wieder mehr Raum benötigen würden, um hier „unter sich“ sein zu können. Zusätzlich fehle es gerade im Herbst und Winter an Beleuchtung, um auch außerhalb der Sommerzeit den Park besuchen zu können.

Graffit-Signatur an außergewöhnlichen (ungepflegten) öffentlichen Orten. Die Szene will damit auch politische Akzente setzen.

Graffiti: Kunst oder Schande?

Andere Jugendliche aus der sogenannten Graffiti-Szene erzählten beispielsweise, dass sie sich mehr Anerkennung und legalen Raum für ihre Kunstform wünschen. Oft würden ihre Werke als „Schmiererei“ beschimpft, wobei ihre Graffittis oft auch politische Ausdrucksformen darstellen..

Mit diesem Projekt stellt das JuZ Kuckucksnest in Ausschnitten die Lebenswelten der Jugendlichen im Stadtteil Sachsenhausen dar und wird die gewonnenen Ergebinisse nun umfänglich analysieren und daraus Konzepte für Ideen in der eigenen Jugendarbeit entwickeln.

AF/jogo

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