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erstellt am: 21 Jan, 2022

Jugend-Dezernentin Voitl zu Gast bei der Sportjugend Frankfurt

Frankfurt-Sachsenhausen. Der Antrittsbesuch der am 9.9. 2021 neu ins Amt gewählten Stadträtin Elke Voitl (Grüne) bei der Sportjugend Frankfurt dauerte spontan eine Stunde länger als geplant. Die Dezernentin für Soziales, Jugend, Familie und Senior*innen kam in Begleitung von Sonja Schindler, der Referentin des Dezernats VIII und wurde von SJF-Finanzvorstand  Peter Benesch am S-Bahnhof Louisa abgeholt und in das nur etwa 200 Meter von der Haltestelle entfernte internationale Vorzeige-Projekt „Kuckucksnest“ begleitet, wo SJF-Vorsitzende Petra Preßler rund um den historischen Boxring eine den Hygienevorschriften entsprechende Gesprächsrunde mit Führungskräften der Sportjugend Frankfurt vorbereitet hatte. Der Verzicht auf einen Dienstwagen erklärte Elke Voitl mit einer von der Grünen-Fraktion getroffenen Maßnahme, wonach den insgesamt 4 „grünen“ Dezernent*innen insgesamt nur noch ein Dienst-Fahrer zur Verfügung steht. „Alle anderen wurden abgeschafft“, stellte Voitl klar.

Stadträtin Elke Voitl (l.) und SJF-Jugendsprecherin Amina El Mousaid verbindet das wichtige Thema „Inklusion im Sport“. Beide wollen in Zusammenarbeit mit der Sportjugend Frankfurt entsprechende Projekte gemeinsam entwickeln. Fotos: jogo

Gemeinsamkeiten bei Themen Nachtsport und Inklusion

Den Vortrag von SJF-Bereichsleiter Nachtsport, Felipe Morales, über seine Erfahrungen mit dem von der SJF in Abstimmung mit Polizei und Kommune erfolgreich durchgeführten „Hafenpark-Botschafter-Projekt“ des vergangenen „Corona-Sommers“, bei dem die SJF-Botschafter die Einhaltung der notwendigen AHA-Regeln dank kluger Kommunikation mit den Parkbesucher*innen realisieren halfen, kommentierte Elke Voitl, die vor 20 Jahren bereits selbst beim Thema Nachtsport für Jugendliche aktiv war, mit lobenden Worten. „Das hat die Sportjugend sehr gut hinbekommen. Die Stadt gehört schließlich Allen und deshalb sitzen wir bereits mit den Behörden am ‚runden Tisch‘ um Neues zu erreichen, zum Beispiel auch in anderen Parks.“ Die Sportjugend Frankfurt wird diesbezüglich ebenfalls wieder Gesprächspartner sein. SJF-Finanzvorstand Benesch hoffte in diesem Zusammenhang auf eine generelle (politische) Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen in Bezug auf Kinder und Jugendliche, mit Blick auf die Möglichkeit von mehr sportlichen Aktionen und Angeboten im Freien.

Auch im Gespräch mit SJF-Jugendsprecherin Amina El Mousaid gab es Gemeinsamkeiten, beim Thema Inklusion, dem sich die 17-jährige Gymnasiatin mit ihrem Projekt „Sport vereint!“ widmet. Unter ihrer Leitung werde sehbeeinträchtigte und sehende Kinder durch den Karatesport zusammengebracht. „Es ist beachtlich, was sie neben ihrer Schule noch so alles auf die Beine stellen“, lobte Elke Voitl, die in ihrem Dezernat u.a. auch für die Stabsstelle Inklusion zuständig ist, das jüngste SJF-Vorstandsmitglied und bot ihr, wie auch dem gesamten SJF-Vorstand in Bezug auf das auch Voitl sehr wichtige Thema Inklusion weitere intensive Zusammenarbeit an.

Gemeinsam mit ihrer Referentin Sonja Schindler (sitzend) besuchte Frankfurts neue Dezernentin für Soziales, Jugend, Familie und Senior*innen, Elke Voitl (mitte), das SJF-Jugendzentrum Kuckucksnest und traf dort erstmals den SJF-Vorstand (l., Vorsitzende Petra Preßler) zu einem persönlichen Gedankenaustausch.

Fachkräftemangel bei Sozialarbeiter*innen

Nachdem Finanzvorstand Peter Benesch und Dirk Ibenthal (Leiter des JuZ Kuckucksnest) die Wichtigkeit des Aufrechterhaltens von Sportangeboten für Kinder und Jugendliche auch während der Corona-Pandemie dargelegt hatten, und zudem darauf hinwiesen, dass die SJF-Angebote ausschließlich in Zusammenarbeit mit Sozialpädagog*innen und sozialpädagogisch geschulten Trainern möglich seien, wies die Sozialdezernentin auf den aktuellen akuten Fachkräftemangel bei Sozialpädagog*innen hin. „Wir suchen händeringend nach Personal, aber es gibt aktuell einfach viel zu wenige. Quereinster*innen seien auch keine Option, weil derartige Positionen zwingend einen fachspezifischen Studiengang voraussetzen.

Mit Blick auf die Corona-bedingten psychischen Störungen vieler Kinder und Jugendlichen (z.B. Essstörungen, Übergewicht, Spaltung innerhalb von Familien) sieht Voitl in der Sozialraum-Orientierung große Probleme auf die Kommune zukommen. So seien auch die Sozial-Rathäuser unterbesetzt und deren Mitarbeiter*innen können ihren Pflichten im äußeren Sozialraum kaum nachkommen.

„Wer über die klassische Sozialarbeit verloren gegangen ist, kann eventuell über Sportangebote wieder zurückgeholt werden“, konstatierte Peter Benesch und bot der Stadträtin die Unterstützung der Sportjugend Frankfurt an.

Elke Voitl, die neben den bereits jetzt sehr umfangreichen Aufgabengebieten demnächst auch noch die Kontrolle des Gesundheitsamtes übernehmen wird, sieht in der Verbindung Gesundheit und Sport ein weiteres Element, bei dem es zwischen ihrem Dezernat und der Sportjugend Frankfurt in der Zukunft Zusammenarbeit geben wird. Jochen Golle

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