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erstellt am: 15 Mrz, 2022

Erster Eintracht-Heimsieg in 2022

2:1-Erfolg gegen VfL Bochum im Zeichen von Jürgen Grabowski

Der 13.März 2022 war in zweifacher Sicht ein besonderer Heimspieltag für den Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Das 2:1 gegen den VfL Wolfsburg war der erste Heim-Sieg in 2022 und es war auch das erste Punktspiel nach dem Tod des wohl besten Eintracht-Stürmers aller Zeiten, Jürgen Grabowski. Der 44-fache Nationalspieler war drei Tage vor dem Spiel im Alter von 77 Jahren verstorben. Unmittelbar vor dem Anstoß und einer in dieser Form der absoluten Stille selten erlebten Schweigeminute, legte der von Grabowski zu Lebzeiten mehrfach als „außergewöhnlich“ gelobte Flügelstürmer Filip Kostic ein Trikot mit dem Namenszug des Verstorbenen vor seinem Team auf den Rasen. Das Waldstadion hielt im kurzen Gedenken an Jürgen Grabowski für alle Anwesenden spürbar den Atem an. Der von 1965 bis 1980 für die Eintracht aktive Jürgen Grabowski wird auch nach seinem Tod in den Herzen der Eintracht-Fans weiterleben.

In Erinnerung an Eintracht-Legende Jürgen Grabowski. Foto: Moni Pfaff

Nervöser Beginn und überragender Trapp

Nach dem befreienden 4:1-Auswärtserfolg bei Hertha BSC Berlin hatten sich die 24.000 anwesenden Eintracht-Fans einen selbstbewussteren Auftritt ihrer Mannschaft gegen den vor Spielbeginn zwei Zähler schlechteren Aufsteiger erhofft. Doch nach dem 0:1-Schock (19.Minute) durch Polter (gewann das 2x 90 Kilo-Duell gegen Hinteregger), wirkte das Glaser-Team fahrig, produzierte diverse Fehlpässe und hätte fünf Minuten später beinahe das 0:2 durch Bochums Asano kassiert, wenn nicht Eintracht-Keeper Trapp mit einer exzellenten Parade den Schuss aus kürzester Distanz pariert hätte.

Selten erlebte absolute Stille im Stadion bei der Schweigeminute für den verstorbenen Jürgen Grabowski. Foto: Moni Pfaff

Erst nach dem Halbzeitpfiff auf dem Platz

Trainer Oliver Glasner muss in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden haben. Wie verwandelt kamen die „Adler“ aus den Stadion-Katakomben und hatten bereits nach einer Minute Glück, dass Bochums Masovic einen Lindström-Schuss ins eigene Tor zum 1:1 abfälschte. In der 52. Minute hatte Eintracht Frankfurt das Spiel gedreht, als der Ball über Kostic, Knauff und Lindström zu Kamada gelangte, der aus drei Metern an Bochums Keeper Riemann vorbei den Siegtreffer erzielte.

Mit einer Weltklasse-Parade gegen Asano verhinderte Eintracht-Keeper Trapp nach 24 Minuten einen 0:2-Rückstand. Foto: Moni Pfaff

Vereins-Negativrekord vermieden

Nach dem Führungstreffer blieben die Gastgeber druckvoll, überlegen und waren dem dritten Treffer näher als die Gäste, die erst in der Schlussphase nochmals gefährlich wurden, als Kevin Trapp einen Locadia-Schuss nicht festhielt und Bochums Antwi-Adjei im Nachschuss scheiterte.

Mit diesem Heimsieg verhinderten die Eintracht-Profis einen neuen Vereins-Negativrekord von 5 sieglosen Heimspielen in Folge und zog mit 37 Punkten am Lokalrivalen Mainz 05 vorbei auf Rang 9. Der Abstand zum als Saisonziel angestrebten und zur Teilnahme an der Euro-League berechtigenden Platz 6 (derzeit Hoffenheim) liegt dennoch weiterhin sieben Punkte entfernt.

Daichi Kamada jubelt nach seinem Siegtreffer und verhinderte damit den Vereins-Negativrekord von 5 sieglosen Heimspielen in Folge. Foto: Moni Pfaff

Zoff um Zuschauer bei Europapokal-Nacht gegen Sevilla

Aktuell ist Eintracht Frankfurt weiterhin international erfolgreich unterwegs. Am Donnerstag (17.3., 21.00 Uhr) findet in Frankfurt das Rückspiel gegen Betis Sevilla statt. Die Hessen hatten die Partie in Spanien mit 2:1 gewonnen. Aktuell ist noch unklar wie viele Fans diesem Achtelfinal-Rückspiel bewohnen dürfen. Die Obergrenze liegt bis 20.3.22 in Frankfurt offiziell bei 25.000 Fans, während es in anderen Städten Ausnahmen gibt. So darf der VfB Stuttgart bereits am 19.März beim Heimspiel gegen Augsburg sein Stadion maximal auslasten. In Frankfurt stößt diese Ungleichbehandlung auf Unverständnis. Deshalb kämpft Eintracht Frankfurt weiterhin für eine Sondergenehmigung und eine Zuschauerkapazität von 48.000 Fans.   Jochen Golle

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